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Fördervereine
Die Hockeyabteilung im TuS Lichterfelde wird von zwei Fördervereinen
unterstützt, das dürfte ein Novum in Hockey-Deutschland sein.
Der „Verein der Hockeyfreunde im Schwarzen L e.V.“, in der
Hockeyabteilung auch umgangssprachlich als „Thekenverein“
bezeichnet, kümmert sich um alles was mit der „Hockeyhütte“
in Zusammenhang steht. Gründer und Vorsitzender ist Klaus Podlowski.
Der „Verein zur Förderung des Hockeysports
e. V.“ bemüht sich um Spenden, Werbepartner für die
Hockeyabteilung mit dem Ziel, vor allen die Bundesligamannschaften und
leistungsstarke Jugendmannschaften finanziell zu unterstützen.
Auf diesem Weg soll der Haushalt der Abteilung und der des Gesamtvereins
entlastet werden. Der Verein wurde 1989 mit dem Aufstieg der 1. Herren
in die 2. Bundesliga von H.-Peter Metter gegründet, der auch seit
diesem Zeitpunkt dessen Vorsitzender ist.
Trauer
In einer Kurzchronik ist natürlich auch derer zu gedenken, die
nicht mehr unter uns sind.
In Dankbarkeit und Anerkennung erinnern wir uns an Arnd
H. Hinrichs, Hermann Holste, Dirk Hinrichs und Hans-Jörg Lehmann.
Alle gehörten zu den Aktivposten in unserer Abteilung, jeder auf
seine Art und auch in verschiedenen Bereichen
Arnd war schon in der zweiten Amtsperiode Pressewart,
er verstand sich als „Außenminister“ unserer Abteilung
und war nicht zuletzt Betreuer unserer erfolgreichsten männlichen
Mannschaft, die er von den C-Knaben bis fast in die 2. Bundesliga betreute.
Als „Außenminister“ knüpfte er gerade in den
Anfängen unserer Abteilung Kontakte zu anderen Vereinen, die teilweise
noch heute bestehen. Herausragend ist das Beispiel HC Delmenhorst.
Hermanns Schwerpunkt lag in der Betreuung unserer ganz
Kleinen. Für viele unserer derzeit erwachsenen Hockeyspieler war
er der erste Trainer. Es war Hermann, der das erste Nikolaus-Turnier
organisierte. Aber auch beim Bau unserer Hockey-Hütte, vor allem
in der zweiten Bauphase war Hermann wesentlich beteiligt. Zusätzlich
war er begeisterter Torhüter unserer „TuSLi-Rasenpieper“.
Dirk war ebenfalls in den unterschiedlichsten Bereichen
der Abteilung aktiv. Zunächst natürlich und in der Hauptsache
war er Aktiver in der schon mehrfach erwähnten erfolgreichen Mannschaft,
die bei den A-Knaben Deutscher Meister wurde und den Durchmarsch bis
in die zweite Bundesliga schaffte. Er war ein Vorbild nicht nur für
seine Mannschaftskameraden und Gegenspieler. Beispielhaft waren seine
Strebsamkeit, sein Fleiß und seine immer bestehende Hilfsbereitschaft.
Herausragend auch seine Fairneß und auch das nicht nur auf dem
Hockeyplatz: nur eine gelbe Karte in 20 Jahren aktiver Hockeyzeit! Dirk
war viele Jahre Trainer der “Rasenpieper“, von Jugendmannschaften,
der 2. Damen und nebenbei auch noch Redaktionsmitglied des „Hockey-Infos“.
Er gehörte auch zu den sieben Gründungsmitgliedern des „Vereins
zur Förderung des Hockeysports“.
Hans Jörg ist im Mai 2000 von uns gegangen, er verstarb
während eines Spieles seiner Senioren von Blau-Weiß Berlin.
Hans-Jörg war engagierter Betreuer unserer heutigen 1. Damen, er
begleitete diese erfolgreiche Mannschaft ab den Mädchen B in ständiger
Verbindung mit Frank Langer. Im Herbst 1999 trat Hans-Jörg als
Betreuer zurück. Seit März 2000 gehörte er der neuen
Abteilungsleitung an, wir wollten sein Organisationstalent nutzen und
übertrugen ihm den Aufgabenbereich Organisation und Administration
für die 1. / 2. Damen und Herren. Er war wesentlich beteiligt bei
der Formulierung unserer Ziele für die nächsten Jahre. Ohne
seine Hilfe wird die Abteilungsleitung es schwer haben, die teilweise
hoch angesetzten Ziele zu erreichen, sicher nicht in dem von ihm mit
vorgegebenen Zeitrahmen. Es ist für uns aber auch Ansporn zugleich,
seine mit uns formulierten Ziele in seinem Sinne anzustreben.
Die Hockey-Familie
Wenn im deutschen Hockey von der „Hockey-Familie“ gesprochen
wird, dann ist damit ein Lebensgefühl, die ganz spezielle Art des
Umganges miteinander gemeint, den wir Hockeyspieler miteinander pflegen
(sollen).
Diese Hockey-Familie gibt es auch bei TuSLi. Mehr noch:
es gab und gibt noch immer die Abteilungs-Familie, gemeint ist der Umgang
im „Innenverhältnis“. Daneben sind zu erwähnen
unsere Hockey-Familien, also die Familien, die in besonderer Weise die
Hockeyabteilung in den Jahren seit ihrem Bestehen geprägt haben.
Genannt wurden schon die Familien Podlowski, Hinrichs und Metter. In
jüngerer Zeit waren bzw. sind es die Familien Preuß –
für einige Zeit zweifach im Vorstand vertreten – und Hammerschmidt
– derzeit „doppelt“ im Vorstand -. Nicht zu vergessen
auch die Familien Schmid (mit Kai als Aktivposten) und Palm (Dittbrenner),
ohne deren beständige finanzielle Unterstützung Hockey im
TuSLi in der bekannten Form nicht möglich wäre.
Ausblick
In der nächsten Zeit wird es darauf ankommen, das erreichte hohe
sportliche Niveau der 1. Damen zu halten. Mit der Integration unserer
talentierten Jugendlichen in die 1. Herren werden wir sicherlich mittelfristig
wieder höhere Ziele anstreben können. Es gilt, unsere Mitgliederstärke
von derzeit 350 hockeyspielenden Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen
zu halten und weiter auszubauen. Bedingt durch die drei Heimspielorte
unserer Mannschaften ist unsere Hockey-Hütte leider nicht Mittelpunkt
unseres Vereinslebens. Ein großer Nachteil im Vergleich zu anderen
Vereinen vergleichbarer Mitglieder- und Spielstärke! Nur durch
gemeinsame Aktionen über den Tellerrand der Mannschaften hinaus
werden wir daher unser „WIR-Gefühl“ weiter verbessern
können. Nicht alternativ, sondern parallel müssen wir daher
den Bau eines Kunstrasenplatzes am Edenkobener Weg bei den zuständigen
Stellen vorantreiben und den Bau eines unserem Verein angemessenen Clubhauses
realisieren.
Hans-Peter Metter
(für die Abteilungsleitung Hockey des TuS Lichterfelde
von1887)
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